Die 5 wichtigsten Gewohnheiten erfolgreicher Tischtennisspieler

Als ich 10 Jahre alt war habe ich von einem besseren Spieler den Tipp bekommen: ,, Pass auf, die Summe deiner positiven Gewohnheiten, macht deinen Erfolg aus.“ Damals habe ich nicht wirklich verstanden, was dieser Spieler gemeint hat. Doch vor ein paar Jahren habe ich etwas Ähnliches in einem Buch gelesen. In den Gewohnheiten der oberen 1% von Jochen Maybach beschreibt der Autor es ungefähr so: ,,Es geht um Automatismen. Mache etwas, das dich näher zu deinem Ziel bringt. Wiederhole es immer und immer wieder und schon bald wird dir der Ablauf leicht fallen und dich automatisch zum Erfolg bringen.“ Damit hat der Autor Recht. Gewohnheiten sind Automatismen und wir müssen uns die richtigen angewöhnen. Daraufhin habe ich mir die Erfolgsgewohnheiten von erfolgreichen Tischtennisspielern angeschaut und Gespräche mit sehr guten Tischtennisspielern geführt. Dabei fielen mir viele Gemeinsamkeiten auf, die ich auch bereits in Büchern gelesen habe. Hier sind nun meine TOP 5 Gewohnheiten erfolgreicher Tischtennisspieler.

5 Gewohnheiten erfolgreicher Tischtennisspieler

 

1. Training Training Training

Es hört sich zwar einfach und logisch an, aber dafür ist es auch umso wichtiger. Du musst festlegen, wann du trainierst und dann musst du es zu einer Gewohnheit machen, immer zu der Zeit trainieren zu gehen. Du brauchst einen festen Plan, den du durchziehst. Denn nur durch das Training wirst du besser. Profis haben in ihrer Anfangszeit auch schon 4-5-mal am Tag trainiert, wenn Fitness- und Lauftraining dazugerechnet wird.

Nur wenn du etwas ständig wiederholst, kannst du auch Erfolg erwarten. Viele arbeiten an ihren Zielen, aber nicht oft genug. Daraufhin sind sie enttäuscht, da sie denken, dass sie ihre Ziele nicht erreichen können. Mache dir einen Plan, der dich dazu motiviert immer weiterzumachen. Hänge dir den Plan in deinem Zimmer auf, mache ihn an deinem Handy als Sperrbildschirm oder lass dir sonst irgendwas einfallen. Verliere deinen Plan und dein Ziel nicht aus den Augen!

Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten! – Katharina von Siena 

2. Videos schauen

Mach es dir zur Gewohnheit Tischtennisvideos von den Tischtennisprofis anzuschauen. Ich habe bereits in einem Artikel über Motivation darüber geschrieben, dass es dir helfen kann regelmäßig Videos anzuschauen, die dich motivieren. Du kannst viel von erfolgreichen Tischtennisspielern wie Timo Boll, Ma Long oder Zhang Jike lernen. Mit ihrer beeindruckenden Art Tischtennis zu spielen können sie dich motivieren an deine Ziele zu glauben und dafür zu arbeiten. Sie können dich jedoch nicht nur motivieren mehr und besser zu trainieren, sondern du kannst dadurch auch zu deinem eigenen Spielstil finden. Wenn du zum Beispiel ein Fan von Ma Long bist, dann kannst du probieren früher den ersten Punkt zu machen. Ma Long will dem Gegner nie eine Chance lassen und versucht bereits zu Beginn des Spiels die Kontrolle zu übernehmen.

Wenn du dies erreichen willst kannst du zum Beispiel Wettkämpfe mit deinen Freunden spielen, bei dem der Punkt spätestens beim 3. Ballwechsel entschieden sein muss. Doch vielleicht ist auch der Spielstil von Tischtennislegende Jan-Ove Waldner der richtige für dich, der seine Gegner mit seiner überragenden Übersicht ausgespielt hat. Schaue dir Videos an und entscheide welcher Spielstil der richtige für dich ist. Doch aufgepasst, nicht für jeden ist es von Vorteil wie ein Ma Long zu spielen. Ich habe zu Beginn meiner Tischtenniskarriere sehr viel durch das Schauen von Videos gelernt. Doch meine Vorbilder waren schon immer die Chinesen. Mit ihrem dominanten Spiel und der starken Beinarbeit haben sie mich sehr begeistert. Ich glaube auch, dass dies sich auf meinen Spielstil ausgewirkt hat, denn ich bin ein Spieler, der großen Wert auf eine gute Beinarbeit und hohe Geschwindigkeit legt. Natürlich reicht es nicht sich nur die Videos anzuschauen, da man es auch in die Praxis umsetzen muss. Doch es ist ein guter Anfang Videos anzuschauen, um dir neue Inspiration zu holen.

Hier ist zum Beispiel ein Video von der Weltmeisterschaft 2011:

 

3. Geh die Extrameile

Die 5 Gewohnheiten erfolgreicher Tischtennisspieler sind nicht einfach nur erfunden. Sie beruhen auf den Erfolgsprinzipien wirklich erfolgreicher Menschen. Wirklich erfolgreiche Menschen gehen immer den einen Meter mehr, auch wenn du dies nicht immer erkennen kannst. Sei bereit mehr zu machen als andere. Ich habe es auch hier erwähnt, dass das Erfolgsgeheimnis vieler Menschen nicht immer klar erkennbar ist. Die meisten erfolgreichen Sportler arbeiten an sich, wenn niemand es sieht. Dies wird auch über einen Fußballspieler wie Ronaldo erzählt, der nach dem Training noch Freistöße übt, genau so machen das auch erfolgreiche Tischtennisspieler. Der beste deutsche Tischtennisspieler, Ovtcharov, versucht auch noch nach dem normalen Training sein Aufschlag-Rückschlagspiel zu verbessern. Wenn du massiven Erfolg haben willst, sei der Erste in der Halle und der Letzte der geht. Mach extra Training und gib 110%. Du solltest nicht müde und energielos in die Halle kommen. Motivier dich. Man muss es dir ansehen, dass du trainieren willst. Gerade wenn du weniger Talent hast, musst du bereit sein extrem hart und mehr zu trainieren, um der Beste zu werden.

4. Liebe den Wettkampf

Gewöhne es dir an Wettkämpfe mit mehr Motivation zu spielen. Nehme jede Herausforderung an, auch wenn der Gegner viel besser oder schlechter ist als du. In Wettkämpfen kannst du vieles ausprobieren und das Gelernte umsetzen. Vor allem im Training macht es nichts, wenn du mal einen leichten Fehler machst. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und weiterhin versuchst an deiner Schlagtechnik zu arbeiten. Gerade durch Wettkämpfe gegen viel zu Gute, wirst du wachsen und du erkennst was du brauchst, um gegen solche Leute zu bestehen. Du kannst jedoch nicht nur das Gelernte in Wettkämpfen umsetzen, sondern du findest dadurch auch deine Schwächen heraus, an denen du dann arbeiten kannst. Nicht ohne Grund nehmen die meisten professionellen Tischtennisspieler ihre Spiele auf. Nur wenn du deine Schwächen kennst, kannst du intensiv daran arbeiten.

Doch nochmal zurück zum Wettkampf. In Ligaspielen und Turnieren ist es wichtig, dass du deine beste Leistung abrufst. Fokussiere dich bereits Stunden vorher auf das Spiel. Verkrampfe nicht, aber halte dir vor Augen, dass du konzentriert in das Spiel gehen musst. Man muss es dir ansehen, dass du gewinnen willst.

5. Gib nicht auf!

Viele erfolgreiche Spieler hatten Tiefphasen. Phasen in denen sie schlecht gespielt haben oder es ihnen keinen Spaß gemacht hat. Phasen in denen es hart und anstrengend wurde. Phasen in denen nicht so erfolgreiche Spieler die Lust verloren haben. Sie haben aufgehört zu kämpfen. Sie haben aufgegeben. Doch der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht so erfolgreichen Menschen ist oft, dass diese nicht aufgehört haben sich durchzubeißen. Sie machen weiter, auch wenn sie schlecht spielen. Sie machen weiter, auch wenn es hart wird. Sie machen weiter, auch wenn alle anderen sie belächeln, dass sie immer weiter trainieren, obwohl sie nicht so gut sind. Sie geben nicht auf, egal was kommt. Und am Ende werden sie es schaffen und gewinnen.

Du glaubst mir nicht? Dann schau dir dieses Video über den Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike an. Zhang Jike wurde aus dem Nationalkader von China geworfen, gab aber nicht auf und gewann alles, was man im Tischtennis gewinnen kann.

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