Mental Tipps im Tischtennis erfolgreich umsetzen

Die Psyche kann im Tischtennis schnell dazu führen, dass Spiele verloren werden. Die Beine funktionieren nicht mehr so, wie sie sollten und die Schlaghand wird schwerer und schwerer. Spielfehler sind die Folge und Unsicherheit und Angst gewinnen die Oberhand. Warum das passiert? Du möchtest unbedingt gewinnen, aber unterbewusst hast du Zweifel, Angst davor zu versagen und bist dir dessen nicht sicher, was du kannst. Mit mental Tipps im Tischtennis kannst du deine Unschlüssigkeit und Unsicherheiten überwinden und siegen!

Mentale Stärke im Tischtennis

Im Tischtennis Training kann mentales Training eine große Hilfe sein, um neue Schlagtechniken und komplexe Spielhandlungen zu erlernen und bereits erlernte Techniken zu verbessern. Dadurch werden auch die Wahrnehmungsfähigkeit und die Genauigkeit der Beobachtungen weiterentwickelt. Zudem können einzelne Bewegungsabläufe, die für die Ausführung der Schläge benötigt werden geschult und verbessert werden. Dadurch unterstützt das Mentaltraining das eigentliche Techniktraining und macht Reaktionsschnelligkeit und Wahrnehmungsfähigkeit besser.

Warum mentales Training im Tischtennis so große Auswirkungen haben kann? Ein Grund dafür ist die extrem geringe Reaktionszeit, die ein Spieler hat, um den Ball zu retournieren. Denn das Spielfeld, oder die Tischtennisplatte, hat eine Länge von lediglich 2,74 m und im offenen Spiel werden Geschwindigkeiten von ungefähr 100 km/h erreicht. Hinzu kommt noch, dass ständig Entscheidungen getroffen werden müssen und das in Millisekunden. Wie nehme ich den Ball an, mache ich einen Schritt nach links oder rechts, gehe ich in die Offensive, oder verlasse ich mich auf mein Blockspiel? All das sind Fragen die im Unterbewusstsein entschieden werden, dabei spielt die Tagesverfassung eine große Rolle, wie entscheidungsfreudig du bist. An manchen Tagen will einfach nichts gelingen. Dies liegt dann meist daran, dass du Entscheidungen zu spät triffst, zu unsicher bist und nicht konzentriert genug. Wenn du das Thema Mental Training im Tischtennis endgültig meistern willst, dann kann ich dir das Online-Training für Tischtennisspieler empfehlen. Dort wird dir Schritt für Schritt gezeigt wie du deine mentale Verfassung als Tischtennisspieler weiter verbessern kannst.

Positives Denken gegen selbsterfüllende Prophezeiungen

An manchen Tagen hat man einfach kein gutes Gefühl. Schon das kleinste Problem bringt einen aus der Fassung und selbst eine Führung hilft einem aus diesem Strudel nicht hinaus. Irgendwie kommt es dann auch tatsächlich so wie befürchtet und das Spiel ist verloren. Von außen betrachtet gibt es keinen Unterschied im Ballwechsel, von der Technik und den Bewegungsabläufen, aber trotzdem lässt man an manchen Tagen den Kopf ziemlich schnell hängen. Der Gegner erkennt dies sofort und wird mit jedem gewonnenen Punkt selbstbewusster und schlussendlich liegt er knapp vorne.

Damit du aus diesem negativen Strudel herauskommst, musst du positiv denken und ausschließlich die positiven Aspekte betrachten. Denn dann wirst du konzentrierter an die Platte treten, wirst dich selbstbewusster vor deinen Gegner stellen und es für ihn schwieriger machen zu gewinnen. Denn es ist immer schwerer, einen Spieler zu schlagen, der positiv eingestellt ist und der auf seine eigenen Fähigkeiten vertraut. Hier können Anker eine große Hilfe sein. Dies sind in deinem Kopf verankerte Taktiken, oder Techniken, die du besonders gut kannst und die du bereits sehr problemlos hinbekommen hast. Diese rufst du mithilfe eines Körperankers ab, zum Beispiel, indem du deine Fingerkuppen aneinander reibst oder dein Ohrläppchen kurz massierst. So kannst du dich in einer schwierigen Situation wieder stabilisieren und deine Konzentration auf die wichtigen Dinge lenken.

Sicherheit durch gewohntes Material

Wenn du vor einem Punktspiel deinen Tischtennisschläger auswechselst oder deinen Belag tauschst, gehst du damit ein großes Risiko ein. Denn du bist auf den neuen Schläger nicht eingespielt und weißt gar nicht, ob er richtig zu dir passt. So passieren leicht Fehler im Spiel. Mit dem altbewährten Material würde es sehr viel besser laufen, denn der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier. Gerade während eines Spieles sollten wir uns nicht unnötigen Stress machen, indem wir aus gewohnten Mustern ausbrechen.

Natürlich ist es wichtig neues Material zu testen, aber spätestens im Juni oder Juli, also bevor die Saison beginnt, sollte das Set-up stehen. So hast du noch genug Trainingseinheiten, um dich an einen neuen Schläger und dessen Feinheiten zu gewöhnen und dich darauf einzuspielen. Dies gibt natürlich keine Garantie auf einen Sieg, aber du wirst mehr Sicherheit im Spiel haben, was deine Chancen erhöht.

Vertraute Abläufe und Rituale vor dem Spiel

Wie zuvor gesagt, ist es wichtig, sich vor einem Spiel wohl zu fühlen und Sicherheit durch Gewohntes zu erlangen. So helfen auch bestimmte Abläufe oder Rituale vor dem Wettkampf, um dir die Aufregung und Anspannung zu nehmen. Mit der Zeit wirst du bemerken, dass du vor einem Spiel bestimmte Abläufe hast, die du abspulen kannst. Diese geben dir ein Gefühl von Sicherheit. Manche gehen alle paar Punkte an ihr Handtuch, oder lassen sich besonders viel Zeit, wenn der Gegner mehrere Punkte in Folge machte. Bevor du aufschlägst, gehst du ein paar Schritte, oder wischst dir die Hand an der Platte ab, bevor du dich bereit machst für den Aufschlag des Gegenspielers. Mit solchen Ritualen und bestimmten Abläufen vor dem Wettkampf signalisierst du deinem Körper, was jetzt zu tun ist. So kannst du deine Konzentration steigern und dein bestes Tischtennis spielen.

Visualisieren als Ritual

Visualisieren bedeutet, dass du dir in Bildern bestimmte Schlagtechniken, Spielzüge und Bewegungsabläufe genau vorstellst. Du lässt diese Bilder vor deinem inneren Auge wie einen Film ablaufen. Wichtig dabei ist, dass du nur positive Gedankenbilder erzeugst, die du mit Emotionen verbinden kannst. Während dem Visualisieren ist es von Bedeutung, dass du die Freude über einen gelungenen Schlag oder über einen Punktgewinn spürst. Je besser du diese Bilder und Emotionen abrufen kannst, desto größer ist der positive Effekt auf dein Unterbewusstsein. Du kannst dir mit dieser Technik helfen, um dich leichter auf deinen Gegner einzustellen. Wenn du ihn bereits aus vorherigen Spielen kennst, kannst du seine Spielzüge visualisieren und wie du erfolgreich auf sein Spiel reagierst. Dadurch bist du innerlich besser vorbereitet und kannst schneller auf die visualisierten Spielsituationen kontern.

Wann sollte das mentale Training absolviert werden?

Du kannst dein mentales Training im Tischtennis immer und überall durchführen, wichtig ist nur, dass du es regelmäßig machst. Baue es immer wieder in dein normales Tischtennis Training ein, aber gerade in der Vorbereitung auf einen Wettkampf ist es von besonderer Bedeutung. Du kannst dir vorstellen, wie du in den Wettkampftag startest, deine Tasche packst, in die Halle kommst, dich anmeldest und umziehst und dann an der Platte warm spielst. Dabei solltest du auch positive Emotionen hervorrufen, also wie du dich auf den Wettkampf freust und dich sicher fühlst. So wirst du ruhiger und selbstbewusster zu Spielen anreisen und es deinen Gegnern schwer machen, dich zu schlagen.

Genauso wie Aufschlagtraining bzw. allgemeines Technik Training, die richtige Ernährung gehört auch Mental Training im Tischtennis dazu, wenn du deine Leistung weiter verbessern und mehr Spiele als Tischtennisspieler gewinnen willst.

Vor allem an Tagen, an denen du nicht in die Tischtennis Halle gehen kannst macht es Sinn sich nach Alternativen umzusehen.

Neben dem Mental Training gibt es zum Beispiel noch das richtige Fitness Training für Tischtennisspieler.

Ob die Verbesserung der Schnellkraft, die Stabilität oder auch einfach nur die Ausdauer. Das sind alles Bestandteile, die dich im Tischtennis erfolgreicher machen können. Oftmals brauchst du dafür nicht einmal ein Fitnessstudio, sondern kannst die Übungen in den eigenen vier Wänden absolvieren.

 

Wir können also festhalten, dass Tischtennisspieler sich immer wieder nach neuen Trainingsmethoden umsehen sollten. Vor allem Amateurspieler, die nicht die beste Unterstützung bekommen,  sind darauf angewiesen. Probiere es am Besten einfach mal aus.

Empfehlung: Time Out – Mentale Strategien für Tischtennisspieler

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