Problemstelle im Tischtennis – Rückenschmerzen

Von 2015 – 2017 war ich nicht nur Teil der Klasse Leistungssport auf der Fachoberschule, sondern belegte auch den Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften. 

Neben den sehr interessanten Gesprächen mit anderen Leistungssportlern habe ich natürlich im Fach Gesundheitswissenschaften viel darüber gelernt wie unser Körper funktioniert.

Wusstest du, dass etwa 85% aller Rückenschmerzen psychosomatisch sind? Dies bedeutet, dass die Erkrankungen durch deine Gedanken entstehen. 

Rückenschmerzen im Tischtennis

Wenn du schon länger Tischtennis spielst, dann ist es quasi unmöglich keinen Tischtennisspieler zu kennen der Rückenschmerzen hat oder hatte. Stimmst du mir zu?

Auf Grund der Rückenschmerzen können wir nicht nur unseren geliebten Sport nicht mehr ausüben und besser werden, sondern verlieren auch an Lebensqualität.

Wieso so viele Tischtennisspieler Rückenschmerzen haben hat, meiner Meinung nach, zahlreiche Gründe.

1. Gebückte Haltung

Im Tischtennis haben wir sehr oft eine gebückte Haltung. Dies sollten wir sogar auch haben, wenn wir erfolgreich spielen wollen. Dies ist vor allem so, wenn der Gegner Aufschlag hat und wir in der Erwartungshaltung für den Rückschlag sind.

Wenn jemand früher im Verbandstraining zu aufrecht da gestanden ist, dann hat der Trainer uns als “Leuchtturm” bezeichnet. Also sei auch du kein Leuchtturm, wenn du im Tischtennis erfolgreich sein willst. 😉

Doch ohne einen beweglichen und trainierten Körper werden wir langfristig durch diese Körperhaltung Schäden davon tragen. Dies wollen wir natürlich vermeiden.

In meinem Online Coaching Programm empfehle ich den Coachees eine Blackroll zu verwenden. Die Meisten kannten die Blackroll vorher gar nicht und nun schwärmen sie sehr davon.

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Doch zurück zur Blackroll. Denn die Blackroll ist wirklich eine unglaublich clevere Erfindung. Damit wird nämlich nicht nur deine Beweglichkeit deutlich verbessert, sondern auch deine allgemeine Haltung.

Ich selbst habe mir die Blackroll bei Amazon gekauft, jedoch gibt es diese zum Beispiel auch bei Gorilla Sports.

2. Der Rücken wird nicht trainiert

Die meisten Tischtennisspieler, zumindest die ich kenne, trainieren ihren Rücken nicht gezielt.

Dabei wäre das, gerade im Bezug auf die gebückte Haltung, gar nicht so verkehrt.

Jedoch musst du dafür nicht immer unbedingt ins Fitnessstudio gehen, sondern kannst auch einfache Stabilitätsübungen machen. Wenn es darum geht im Tischtennis besser zu werden oder allgemein irgendwo besser, dann ist ein Schritt nach vorne immer besser als gar keiner.

Ich bekomme immer wieder mit, dass Menschen sagen, dass sich etwas nicht lohnt, wenn sie es nicht wirklich oft machen. Doch ich sehe das nicht so. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist besser als gar keiner.

Viele haben es verlernt einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Doch genau das ist notwendig. Auch wenn wir unseren Rücken trainieren wollen.

Meine absolute Lieblingsübung: Klimmzüge

 

Klimmzüge zählen auch zu den Grundübungen, welche du auf jeden Fall in dein Training einbauen solltest.

Selbst wenn du neben dem Tischtennis Training nicht oft ins Fitnessstudio gehst wirst du mit Hilfe von Klimmzügen eine starke Rückenmuskulatur aufbauen können.

Wie du schon merkst bin ich wirklich begeistert von der Effektivität von Klimmzügen. Selbst wenn du nicht im Fitnessstudio bist kannst du mit Hilfe einer Klimmzugstange diese Übung ausführen. Ausreden zählen also nicht. 😉

3. Der untere Rücken wird vernachlässigt

Dies ist ziemlich sicher nicht nur ein Problem von Tischtennisspielern. Ich habe nämliche ein paar Monate in einem Fitnessstudio in Nürnberg gearbeitet und habe dort genau gesehen wie die Athleten Tag für Tag trainieren.

Bei den meisten Übungen für den Rücken wird nämlich der untere Bereich vom Rücken NICHT belastet. Daher müssen wir diesen Bereich isuliert trainieren oder zum Beispiel die Übung “Kreuzheben” ausführen.

Meine Bitte daher an dich: Der untere Rücken ist vielleicht nicht die wichtigste Stelle, wenn du einen muskulösen Körper haben willst, jedoch solltest du beim Fitnesstraining auch an deine Gesundheit (und deine TTR Punkte ;-)) denken.

Denke langfristig. Was bringt es dir, wenn du einen gut aussehenden Körper hast, aber in 10 Jahren deiner Lieblingssportart Tischtennis nicht mehr nachgehen kannst?

4. Rückenschmerzen = negative Gedanken?!

Am Anfang von diesem Artikel habe ich gesagt, dass 85% aller Rückenerkrankungen einen psychosomatischen Ursprung haben. Dies bestätigt mich nur in meiner Ansicht, dass du als Tischtennisspieler an deinem Mindset arbeiten solltest.

Du kannst kein positives Leben mit negativen Gedanken haben.

Meiner Meinung nach sollten wir sogar zuerst “unseren Kopf in den Griff bekommen” und erst dann an der körperlichen Fitness arbeiten. Meistens gehen diese beiden Komponenten jedoch sowieso Hand in Hand. Wenn du dich bewegst und dich um deinen Körper und deine Gesundheit bewusst kümmerst, dann wirst du auch automatisch ein positiveres Mindset entwickeln.

-> Videos wie du die mentale Stärke im Tischtennis verbessern kannst

Kein entweder/oder

Da heißt für mich: Es gibt kein entweder am Mindset arbeiten oder an der Fitness, sondern immer ein UND.

Meine Frage nun an dich: Mit was beginnst du?

PS: Jeder Schritt in die richtige Richtung ist besser als gar keiner.

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